Erdölsuche in Otterstadt: Umweltverträglichkeitsprüfung nicht notwendig

Speyer, 27.09.2018. Das Konsortium aus Neptune Energy Deutschland GmbH und Palatina GeoCon GmbH & Co. KG, das seit 2008 in Speyer Öl fördert, plant wie bereits berichtet, eine Erkundungsbohrung in der Gemarkung Otterstadt. Hierzu hat das Konsortium im Laufe der letzten Jahre entsprechende Anträge, eine Umweltverträglichkeits-Vorprüfung (UVP-V) und einen Hauptbetriebsplan für das Vorhaben, beim Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz (LGB) eingereicht. Über die UVP-V hat das Landesbergamt mit Beteiligung der zuständigen Fachbehörden jetzt entschieden: Für die Erkundungsbohrung Otterstadt ist gemäß der Entscheidung des LGB keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich.

„Die Entscheidung spiegelt unsere Rechtsauffassung wieder. Wir werden nun in dem Projekt planmäßig voranschreiten, unter Beachtung unserer Vereinbarung mit den Gemeinden Otterstadt und Waldsee sowie der Verbandsgemeinde Rheinauen, an die wir uns selbstverständlich gebunden fühlen. Als verlässlicher Partner ist es uns ein Anliegen, unsere Zusagen stets einzuhalten, auch wenn diese über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen“, betont das Konsortium.

In einem nächsten Schritt wird die Bergbehörde über den Hauptbetriebsplan entscheiden. Hierzu beteiligt das LGB unterschiedliche Fachbehörden sowie die Verbandsgemeinde. Nach dessen Genehmigung müssen weitere Sonderbetriebspläne für den Bohrplatzbau und die Bohrung eingereicht werden, bevor mit der eigentlichen Bohrung begonnen werden kann.

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